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Der Beginn von WaldWechsel

Manche Veränderungen starten nicht durch große Worte, sondern durch einen Moment, in dem einem plötzlich klar wird:

"So kann es nicht weitergehen!"

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Unsere Reise begann genau so – in einem kleinen Waldstück in Brandenburg. Die Bäume standen dort, wo sonst Kiefernmonokulturen den Horizont prägten. Einst grün und lebendig, wirkten sie nach einem langen, trockenen Sommer müde, angegriffen und verletzlich. Jahr für Jahr sahen wir, wie der Wald litt: immer weniger Vielfalt, immer weniger Leben. Uns wurde klar: Nicht nur unser Wald, sondern viele Wälder in Brandenburg stecken in einer Krise, die wir nicht ignorieren konnten.

In diesem Augenblick wuchs in uns die Überzeugung: Es reicht nicht, nur zuzusehen. Wir mussten etwas anders machen – und zwar anders als es die üblichen Aufforstungsprogramme vorsahen.

Wir wollten keinen Wald „reparieren“,
wir wollten ihm dabei helfen,
sich selbst zu regenerieren.

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Was wäre, wenn der Wald sich selbst helfen dürfte?

 

Aus dieser Frage entstand die Idee der WaldOasen: kleine, bewusst angelegte Flächen inmitten von Monokulturen. Dort pflanzen wir klimaangepasste Baum- und Straucharten. Alles Weitere überlassen wir der Natur – dem Wind, dem Boden und Tieren wie dem Eichelhäher, der jedes Jahr tausende Eicheln sammelt und vergisst. Viele davon wachsen später zu neuen Bäumen heran.

So kann sich der Wald Schritt für Schritt selbst erneuern. Ohne große Technik, ohne massive Eingriffe – aber mit mehr Vielfalt, Stabilität und Leben.

WaldOasen – Hoffnung für den Wald von morgen

WaldWechsel ist aus dem Wunsch entstanden, dem Wald etwas mitzugeben, das bleibt. Nicht nur für den Moment, sondern für die Jahre, in denen sich vieles verändern wird.

Die Idee der WaldOasen folgt genau diesem Gedanken. Sie sollen dort wachsen, wo Kiefern unter Hitze und Trockenheit leiden – als kleine, stabile Inseln. Orte, an denen Bäume alt werden dürfen, Samen tragen und den Anfang für etwas Neues bilden. Noch stehen diese WaldOasen nicht. Aber wir arbeiten Schritt für Schritt daran, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Was uns antreibt, ist die Hoffnung, dass aus diesen Keimzellen eines Tages ein vielfältiger Wald entsteht. Ein Wald, der sich selbst erneuern kann. Der Lebensraum bietet. Und der auch für kommende Generationen da ist.

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Frau allein im Wald
„Als ich sah, wie unser Wald litt, wusste ich, dass wir handeln müssen. WaldWechsel gibt mir die Möglichkeit, etwas Positives zu bewegen.“
~
Lisa, Gründerin von WaldWechsel
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